Was gibt es über mich zu erzählen? Vor allem, was gibt es über mich zu erzählen, das euch nicht langweilen wird?

Nun gut. Ich bin seit vielen Jahren selbständig und gehöre aufgrund meines Alters nicht mehr der für Werbung relevanten Zielgruppe an. Diverse Spammer ignorieren das allerdings ständig. In einem ähnlichen Maße scheint es diverse Internet-Marketer zu interessieren, dass ich weder auf den Bahamas leben noch sonstwo am Strand meinen Lebensunterhalt verdienen möchte.

Im Gegensatz dazu interessiert mich wenig, dass meine Generation angeblich nichts mit dem Web 2.0 anzufangen weiß. Ich habe Computer bereits bedient und programmiert, da wurden „Digital Natives“ vermutlich noch gepampert.

Mein berufliches Spezialgebiet ist SAP, speziell im Bereich Logistik, Materialstamm und Verkauf mit allem drum und dran. Genaueres hierzu ist an diversen anderen Stellen im Internet aufzuspüren. Wenn ich mal in der entsprechenden großmütigen Stimmung bin, gibt es vielleicht ein paar Links dorthin.

Meine ganze Entwicklung habe ich zum größten Teil allein zu verantworten. Den Mist, den das Kultusministerium und meine Lehrer für relevant hielten, habe ich zum größten Teil längst vergessen. Fast alles, was ich heute kann und weiß, habe ich mir selber beigebracht.

Mein autodidaktisches Lernen sollte auf keinen Fall mit „Schule des Lebens“ gleichgesetzt werden. Die ist so ein schwammig definierter Quatsch, von dem keiner so genau weiß, was das denn sein solle. Eine „Schule des Lebens“ kann einem genau so viel beibringen wie unser veraltetes, unausgegorenes Bildungssystem; ausschließlich das, was wir bereit sind uns anzueignen.

Meine weiteren Interessen seht ihr in meinen Beiträgen. So nach und nach wird sich ein Bild ergeben. Sicherlich nicht das Bild, welches mir von mir vorschwebt. Ich finde es jedoch schwer in Ordnung, wenn ihr euch eure eigene Vorstellung macht. Das erlaubt es mir, mich von allen Schubladen zu distanzieren. 🙂

Lasst mich zum Schluss kommen und es kurz machen. Ich werde weiter an meiner eigenen Entwicklung arbeiten, ohne zu wissen oder auch nur zu ahnen, wo das enden wird. Na ja, vermutlich wird es mit meinem Tod enden. Aber bis es so weit ist, werde ich Erfahrungen machen, mich weiterentwickeln, an meinen persönlichen Netzwerken arbeiten und mir meine Offenheit und Neugier bewahren.

Hier in diesem Blog werde ich das Eine oder Andere über meinen Weg und die eingesammelten Stolpersteine berichten. Natürlich erst nachdem ich drüber gestolpert bin …

Ich grüße euch!