Heiners Gedankenfluss Blog
Wer entscheidet eigentlich, was wahr ist?
Wer entscheidet, was wahr ist? Ein Gedankenexperiment über Falschinformationen, die Grenzen von Plattform-Verantwortung und die Frage, ob Epistemologie-Unterricht uns wirklich weiterbringt. Über Brandolinis Gesetz, Vertrauenskrisen und warum einfache Lösungen zu kurz greifen.
Reagieren oder denken?
Hast du dich in letzter Zeit auch gefragt, wann aus Gesprächen eigentlich Reflexe geworden sind? Über den winzigen Raum zwischen Reiz und Reaktion – und warum genau dort das Denken beginnt.
Sind wir alle verblendet?
Wir irren uns alle. Nicht selten dort, wo wir uns besonders sicher fühlen. „Verblendung“ klingt hart, doch gemeint ist etwas Alltägliches: Wir prüfen Argumente, die uns passen, milder als solche, die uns widersprechen. Wer das versteht, beginnt vielleicht nicht mit besseren Argumenten – sondern mit der Bereitschaft, die eigenen blinden Flecken mitzudenken.
Wachsen ohne Leistungsdruck
Was passiert, wenn wir persönliche Entwicklung nicht länger als Steigerung verstehen? Eine taoistische Geschichte vom krummen Baum wird zum Impuls, das eigene Nützlichkeitsdenken zu hinterfragen – und Entwicklung als Reifung neu zu entdecken.
Ein Selbstgespräch über Spaltung und Wirklichkeit
Wir sind umgeben von Informationen, die wir selbst nicht erlebt haben. In einem inneren Gespräch gehe ich der Frage nach, warum Beziehung ein wichtiges Korrektiv gegen Spaltung sein kann – und was eine gelassene Haltung damit zu tun hat.
Beziehung als politische Praxis
Der Artikel weist auf ein Interview mit dem US-Pastor T. Michael Rock hin und beschreibt fünf beobachtbare Haltungen, die unter Bedingungen von Angst, Gewalt und Polarisierung handlungsfähig bleiben. Im Fokus stehen Beziehung, innere Standfestigkeit, begrenzte Allianzen und konkrete Praxis – jenseits von Moralismus und Aktivismus.
Der stille Flow des Alltags
Der Alltag wird tragfähiger, wenn innere Klarheit und Handeln zusammenfinden. Über Entscheidungen, Aufschieben und eine leise Form von Flow.
Immer rundum glücklich?
Immer glücklich sein zu wollen klingt verlockend – und führt oft in die Irre. Dieser Text unterscheidet Glück, Freude, Zufriedenheit und Haltung und fragt, was ein gelingendes Leben wirklich trägt.
Wenn ein guter Gedanke kippt
Ein stoischer Gedanke kippt, sobald aus innerer Verantwortung eine stille Leistungsaufforderung wird. Ein kurzer Log über Maß, Verantwortung und die Frage: Für wen leiste ich eigentlich?
Wie ich Dostojewskis „Der Idiot“ lese
Wie ich Dostojewskis „Der Idiot“ lese: nicht als Geschichte vom Scheitern eines guten Menschen, sondern als Einladung, über Wirklichkeit, Menschlichkeit und unsere eigenen Deutungsräume nachzudenken.
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