Meine Musik-Postings auf Twitter (KW03)

Wie fange ich es an, mein neues Twitter-Projekt zu beschreiben? Es geht mir um die YouTube-Videos, die ich seit letzten Samstag jeden Morgen auf Twitter empfohlen habe. Ich will sie hier in meinem Blog wöchentlich zusammenfassen und jeweils ein paar kurze Sätze dazu schreiben.

Das mit dem morgendlichen Posten eines Musikvideos mit dem Hashtag #Aufwachsong auf Twitter will ich zu einer konstanten Einrichtung aufbauen. Es hat etwas mit meinem Wiedereinstieg bei Twitter und eventuell einem Neubeginn meiner Bloggerei zu tun. Möglicherweise werde ich diese Postings auch auf Facebook ausweiten. Ich überlege noch.

Jeden Samstag werde ich auf die einzelnen Titel eingehen, ein paar Informationen dazu geben und vielleicht erwähnen, welche Beziehung ich zu dem jeweiligen Song habe. Für mich wird es ein Streifzug durch die Vergangenheit werden. Es wird jedoch auch eine Bestimmung meiner sich ständig entwickelnden Beziehung zum Hören von Musik werden.

Selbst zu musizieren, habe ich bereits vor vielen Jahren aufgegeben. Ich war sicher nicht talentlos. Doch ich war nicht gewillt, so viel Zeit und Energie aufzuwenden, um ein veritabler Musiker zu werden.

In der letzten Woche habe ich relativ unsortiert gepostet. Das könnte sich ändern. Doch für die neue Woche will ich nicht zu viel verraten. Nur so viel, dass alle Songs aus einer Zeit stammen, in der ich mich dem Punk zugewendet hatte. Da war ja schon diese Woche einiges dabei.

Samstag, 12. Januar 2019
Die Musik von The Kinks begleitet mich schon seit Mitte der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Sie gehören nach meiner Meinung zu den Wegbereitern und Vorläufern des Punk, des Postpunk und der ganzen Welle, die danach in Bewegung kam. Der Titel „Hatred“ ist ein Spätwerk, hat jedoch nichts von der ironischen Haltung von Ray Davies zu vielen Themen verloren. Für mich ein Highlight.

The Kinks – Hatred

Sonntag, 13. Januar 2019
Die teilweise etwas düstere Musik von Echo & The Bunnymen begleitet mich seit den Anfängen des Postpunk. Ihr bekanntester Titel ist vermutlich „The Killing Moon“. Mit diesem Titel begann der Film „Donny Darko“ in der Originalfassung.
Ich zähle Echo & The Bunnymen eher zum Postpunkt oder New Wave als zum Gothic. Doch dieser Titel hier dürfte locker als Gothic durchgehen.

Montag, 14. Januar 2019
Bei Iggy Pop habe ich eine irgendwie gespaltene Meinung, weil er damals Ronald Reagans Wahlkampf unterstützt hat. Trotzdem bin ich ein Fan seines musikalischen Schaffens. Eine Ikone, was den Punk angeht, obwohl er sich nie so gesehen hat. Der Song „The Passenger“ entstand während seiner Zeit in Berlin.


Zu Iggy Pop:
Iggy Pop hat einen substantiellen Beitrag zur Rockmusik geleistet und unzählige Musiker inspiriert. Dieses kurze Video auf der Basis eines Interviews bietet einen schnellen Einstieg in die Welt des James Osterberg alias Iggy Pop.

Dienstag, 15. Januar 2019
Dieses Musikvideo fällt etwas aus dem Rahmen. Einerseits, weil ich Bluegrass-Musik nicht wirklich gut finde, andererseits, weil es eine recht neue Entdeckung ist. Doch eigentlich gefällt mir nur dieses Stück und vor allem das Video. Es gehört für mich zu den etwas originelleren Musikvideos.

Mittwoch, 16. Januar 2019
In der Wochenmitte brauchte ich etwas Heftigeres. Laibach, eine Band aus der slowenischen Hauptstadt Ljubljana (auf deutsch Laibach) ist eine der umstrittensten Bands der Rockszene. Dazu vielleicht mehr in einem anderen Post. Sie haben die deutschen „Brachial“-Rocker Rammstein maßgeblich inspiriert. Ich kannte sie bereits in den achtziger Jahren. John Peel, der meinen Musikgeschmack tief beeinflusst hat, hatte Laibach in seiner in Deutschland über BFBS ausgestrahlten Radiosendung „John Peels Musik“ vorgestellt.

Donnerstag, 17. Januar 2019
Nicht ganz so heftig war mir am Donnerstag zumute. Mit Peter Murphys „The Sweetest Drop“ habe ich einen halbwegs verträglichen Song gewählt. Der Frontmann der Gothic-Rocker Bauhaus gehört zu meinen absoluten Lieblingsmusikern. Er wird uns hier noch häufiger begegnen.

Freitag, 18. Januar 2019
Zum Abschluss meiner Musik-Video-Postings wollte ich die Mischung aus Punk, Rock und Pop etwas abrunden. The Icycle Works hatten ihre beste Zeit anfangs der achtziger Jahre im 20.Jahrhundert. Wie die meisten Bands, die mir gefallen, waren auch sie in Deutschland kaum bekannt, zumindest was ich dazu bisher weiß.

Soweit mein Rückblick auf meine in der letzten Woche auf Twitter geposteten #Aufwachsongs. Ab heute geht es auf meinem Twitter-Account HeinerTenz weiter mit Punk, Postpunk und all den vielen Stilen aus diesem Umfeld. Doch die kommende Woche könnte es etwas heftiger werden. Lasst euch überraschen.

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