In den vergangenen beiden Wochen sind auf meinem Blog fünf neue Texte entstanden. Sie haben eines gemeinsam: Sie zeigen, wie sich stoische Philosophie und eine konstruktivistische Weltsicht ganz praktisch nutzen lassen, um das Leben leichter, klarer und selbstbestimmter zu gestalten.

Ob es um Glück und Selbstwirksamkeit, die Stoa als tragende Säule meines Lebens, die Gefahren von Hochpreis-Coachings, Krisen als Spielfeld oder eine Buchbesprechung zu Paul Watzlawick geht – jeder Beitrag macht auf seine Weise deutlich, dass wir mit unserer Haltung und unseren Erzählungen mehr Einfluss haben, als wir oft glauben.

Ein kleiner Ausblick: Auch wenn meine Themen auf den ersten Blick persönlich wirken, haben sie immer eine gesellschaftliche Dimension. In zukünftigen Artikeln werde ich stärker darauf eingehen, wie individuelle Haltungen und Sichtweisen auch unser Miteinander prägen – und welche Relevanz sie für die Gesellschaft als Ganzes haben.


Glück und Gelingen – warum unsere Erzählung den Unterschied macht

Was bedeutet eigentlich Glück – Zufall, Geschenk oder Gelingen? In meinem Beitrag gehe ich der Frage nach, wie sehr unsere eigene Erzählung bestimmt, ob wir uns reich und wirksam fühlen oder abhängig von äußeren Umständen. Ursprünglich hieß Glück „Gelingen“ – und genau hier liegt der Schlüssel: Wer kleine Erfolge bewusst wahrnimmt, stärkt sein Selbstbewusstsein und erlebt Glück als etwas, das aus dem eigenen Handeln erwächst.

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Buchbesprechung: Paul Watzlawick – Anleitung zum Unglücklichsein

In meiner Rezension zu Watzlawicks Buch zeige ich, warum dieses kleine, ironische Werk für mich ein Wendepunkt war. Es macht deutlich, wie sehr wir uns durch selbsterfüllende Prophezeiungen, das ständige „mehr desselben“ oder die Sprache des „Müssens“ selbst im Weg stehen – und dass wir unsere Realität aktiv mitgestalten können. Für mich ein Kompass, der bis heute Orientierung gibt.

👉 Buchbesprechung: Paul Watzlawick – Anleitung zum Unglücklichsein


Die Stoa – eine tragende Säule meines Lebens

Hier erzähle ich, wie die stoische Philosophie für mich von einer zufällig in der Schule aufgeschnappten Theorie zu einem Fundament meines Lebens wurde. Entscheidend war die Einsicht, zwischen dem zu unterscheiden, was in meiner Macht liegt, und dem, was ich nicht beeinflussen kann – eine Haltung, die mir Gelassenheit in schwierigen Zeiten schenkt. Die Stoa erinnert mich daran, dass Verantwortung, Klarheit und innere Freiheit wichtiger sind als Besitz oder äußere Anerkennung. Heute ist sie für mich kein fernes Gedankengebäude mehr, sondern ein praktischer Kompass im Alltag.

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Sich nicht täuschen lassen: Über den Preis der Illusion und die Freiheit der Klarheit

Hochpreis-Coachings locken mit glänzenden Versprechen von Freiheit und Wohlstand – doch oft zahlen Menschen dafür nicht nur viel Geld, sondern auch mit Hoffnung, Energie und Selbstvertrauen. In meinem Artikel zeige ich, warum solche Angebote so verführerisch wirken und wie Stoa und Konstruktivismus helfen können, klarer zu sehen. Die Stoa erinnert uns daran, auf das zu achten, was wirklich in unserer Macht liegt, während der Konstruktivismus verdeutlicht, dass wir unsere Erzählung selbst gestalten können. So entsteht ein Weg, der unabhängig macht von fremden Narrativen – frei von Täuschung, getragen von Klarheit.

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Krisen als Spielfeld des Lebens

Krisen sind mehr als Bedrohungen – sie sind Prüfungen, die uns wachsen lassen. Sie fordern uns heraus, unsere Haltung zu wählen und zeigen, welche Kräfte und Möglichkeiten in uns stecken. Jede überstandene Krise wird so zu einer stillen Übungseinheit für Vertrauen, Gelassenheit und innere Freiheit. Gleichzeitig öffnen Krisen Räume für Nähe und Verbundenheit mit anderen Menschen. Wer sie als Teil des Spiels des Lebens begreift, entdeckt darin nicht nur Zumutungen, sondern auch Chancen zur Entwicklung.

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