Heiners Gedankenfluss Blog

Die Geschichte, die wir uns jeden Tag erzählen

Die Geschichte, die wir uns jeden Tag erzählen

Marcus Riesterer beschreibt in seinem LinkedIn-Post einen Mechanismus, der so alltäglich ist, dass er unsichtbar wird: die Selbsterzählung als Selbstgefängnis. Der innere Märchenerzähler arbeitet mit selektiver Wahrheit und macht aus Möglichkeiten Begründungen. Bis ein Waschbär die entscheidende Frage stellt: Ab wann hattest du vor, die Geschichte neu zu schreiben?

Beziehung als Subversion

Beziehung als Subversion

Hast du schon mal bemerkt, wie schnell wir Menschen in Schubladen stecken? Der Flüchtling. Die Beamtin. Der politische Gegner. Autoritäre Systeme leben von genau dieser Vereinfachung. Was passiert aber, wenn aus „der Flüchtling“ plötzlich Ahmed wird? Wenn aus „der politische Gegner“ deine Nachbarin wird? Die Beziehung zerstört die Abstraktion – und darin liegt ihre zutiefst politische Kraft.

Wenn Gespräche kippen – und was darunter liegt

Wenn Gespräche kippen – und was darunter liegt

Es sind diese Gespräche, die du eigentlich kennst. Sie beginnen harmlos, oft sogar interessiert, und kippen dann irgendwann – gerade dort, wo es um politische Meinungen oder grundsätzliche Haltungen geht. Plötzlich wird nicht mehr zugehört, sondern verteidigt. Nicht mehr gefragt, sondern behauptet. Und am Ende sitzen alle da, ein wenig erschöpft, ein wenig verhärtet – und niemand hat wirklich gewonnen.

Ostern als Schwelle: Über die Kunst, neu anzufangen

Ostern als Schwelle: Über die Kunst, neu anzufangen

Kennst du diese seltsame Irritation, wenn äußerlich alles läuft, aber innerlich etwas nicht mehr stimmt? Du funktionierst, erledigst deine Aufgaben, erfüllst Erwartungen – und doch spürst du eine leise Unruhe. Ostern erzählt von einem solchen Übergang: dass nach einem Ende nicht einfach Leere kommt, sondern die Chance, neu anzusetzen. Über die Kunst, ein eigentliches und gelingendes Leben zu führen.